Beiträge von Kulturpessimistin

HEY! Sie da!

Na, wer hat sofort gewusst, wer da spricht? Ein bisschen Demoerfahrung gehört dazu. Oder gerade die Nicht-Demo-Erfahrung, die Teilnahme an gemeinschaftlichen Aktionen am Rande des Versammlungsrechts1. Frau geht von A2 nach B3 und irgendwo hinter ihr brüllt dann wer. Oder man trägt Kleidung, die vorwiegend von Straftätern getragen wird4 und geht einfach nur nach Hause.
Ganz ähnlich verfährt DAS AMT. Mit hoheitlicher Gleichgültigkeit begegnet es den – beschönigend Kunden genannten – Bittstellern5, mal mehr, mal weniger offen.

Aber nicht allen ist es gegeben, solcherart Erfahrungen zu machen. Mal ist frau da aktiv, wo die Polizei gerade nicht ist, mal befindet man sich noch in Studium oder Ausbildung. Für all jene, die bisher auf das hoheitliche Auftreten von (zuweilen selbsterklärten) Amtsträgern verzichten mussten, haben wir eine Art Live Show aufgetan, die besuchen kann, wer an neuen Erfahrungen interessiert ist.
Wir präsentieren: (mehr…)

Feministinnen sind hübsch und gut im Bett – ???

So hab‘ ich geguckt, denn das ist in etwa die nennenswerteste Erkenntnis, die ich aus der Veranstaltung „Stand up! Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene“ mitnahm. Eingeladen hatte das Referat für Gleichstellung des Sturas der Uni Jena (entschuldigt, wenn ich euch falsch betitele, ich hab’s mir über eure Internetadresse nur vage zusammenreimen können)1. Versprochen wurde zu erklären, wie Feminismus „das eigene Leben verbessern kann“, und dass „Feminismus für jede*n etwas ist.“

Ich sage es gleich vorweg: Ich ging als Fortgeschrittene hin, als Anfänger wollte ich mich nicht betiteln lassen. Im politischen Kontext bin ich da ein bisschen empfindlich. (mehr…)